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Astrologie Wissen
 

Astromedizin

Krebsprozesse erkennen

Wie Astrologie hilft, Krebsprozesse zu verstehen

In der Astromedizin geht es nicht darum, Krankheiten zu „prognostizieren“, sondern Zusammenhänge zwischen seelischen Prozessen und körperlichen Entwicklungen sichtbar zu machen. Besonders bei langsam entstehenden Krankheiten wie Krebs kann die Astrologie helfen, den zeitlichen Ablauf innerer und äußerer Vorgänge besser zu verstehen – vom ersten seelischen Auslöser bis zum Moment der Diagnose.

Eine der grössten Schwierigkeiten in der astrologischen Arbeit mit Krankheiten besteht darin, dass man selten weiss, wann die Krankheit tatsächlich begonnen hat. Gerade bei langsam fortschreitenden Erkrankungen wie Krebs wird der Betroffene sich der Krankheit oft erst zum Zeitpunkt der Diagnose bewusst. Doch astrologisch gesehen beginnt der Prozess meist viel früher.

In meiner eigenen Erfahrung – ebenso wie in vielen Horoskopen von Klienten – fiel die Diagnosestellung häufig in eine Phase eines schwierigen Saturn-Transits. Saturn zeigt an, dass etwas Form bekommt, sichtbar und fassbar wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass Saturn Krebs verursacht. Er bringt lediglich Ordnung ins Chaos: Das, was zuvor im Verborgenen (Neptun- oder Pluto-Bereich) lag, wird materiell sichtbar, benennbar und behandelbar.

Der eigentliche Auslöser liegt meist vorher – oft in einem schwierigen Pluto-Transit, seltener bei Neptun. Krebs entwickelt sich in der Regel langsam, meist beginnt alles mit einer noch gutartigen Zellvermehrung. Da moderne Forschungen zeigen, dass vielen Krebserkrankungen ein seelisches Trauma vorausgeht, lässt sich astrologisch häufig ein solcher Pluto-Transit mit einem tiefen inneren Erleben in Verbindung bringen. Uranus dagegen steht eher für plötzlich auftretende Erkrankungen oder Ereignisse wie Schlaganfälle, Herzinfarkte oder Unfälle.

In vielen Fällen zeigt sich eine typische Abfolge: Zuerst ein Pluto-Transit über eine sensible Geburtskonstellation, der ein tiefgreifendes Erlebnis oder Trauma und damit den Beginn des körperlichen Prozesses anzeigt. Danach folgt oft ein Jupiter-Transit über dieselbe Konstellation, der Wachstum oder Ausdehnung bringt – auch auf Zellebene. Und schliesslich ein Saturn-Transit, der die Grenze setzt, Ordnung schafft und häufig mit der Diagnosestellung oder Behandlung zusammenfällt.

Wie viel Zeit zwischen diesen drei Transiten vergeht, entscheidet oft darüber, wann und in welchem Stadium ein Krebs entdeckt wird. Doch selbst bei später Erkennung können laufende Transite den Verlauf beeinflussen. Ein harmonischer Pluto-Transit zur Sonne – wie ich ihn selbst erlebt habe – kann zum Beispiel die Lebenskraft und Regeneration deutlich stärken.

Aufgrund meiner Erfahrung empfehle ich, nach einem schwierigen Pluto-Transit das dem betroffenen Planeten zugeordnete Organ gezielt untersuchen zu lassen – zum Beispiel: Mond = Brust, Mars/Pluto-Konjunktion = Mastdarm, Venus = Niere.
Eine einfache Ultraschalluntersuchung kann hier bereits wichtige Hinweise geben. Wenn danach zusätzlich ein Jupiter-Transit über dieselbe Konstellation folgt, ist eine erneute Kontrolle sinnvoll.

Die Astromedizin kann keine Krankheit verhindern oder heilen – doch sie kann uns helfen, den inneren Sinn eines Krankheitsprozesses zu verstehen. Indem wir erkennen, wann etwas in uns zu viel, zu stark oder zu lange gewachsen ist, lernen wir, bewusster auf unsere seelischen Signale zu hören – oft lange bevor der Körper sie lauter machen muss.

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Unfälle

Unfälle und ihr psychologischer Hintergrund in der Astromedizin

Viele Menschen betrachten Unfälle nicht als Krankheit, weil sie glauben, dass sie „zufällig“ geschehen und keinen psychologischen Hintergrund haben. Aus astrologischer Sicht jedoch entstehen Unfälle ebenso wenig zufällig wie Krankheiten – sie sind Ausdruck einer inneren Spannung oder eines Befreiungsbedürfnisses, das sich im Außen manifestiert. Auch wenn ein Unfall scheinbar von aussen auf den Betroffenen zukommt, spiegelt er oft eine unbewusste Situation wider, aus der man sich eigentlich lösen möchte, es aber nicht tut. Diese Situationen können sehr unterschiedlich sein – ebenso die Gründe, warum jemand darin verharrt. Zwei Beispiele verdeutlichen das Prinzip:

Jonathan ist unglücklich in seiner Arbeit. Er versteht sich nicht mit seinen Kollegen und kann sein Wissen nicht wirklich einsetzen.
Trotzdem bleibt er – aus Angst, keine neue Stelle zu finden oder weniger zu verdienen. Eines Tages hat er auf dem Heimweg einen Motorradunfall und fällt lange aus. Der Unfall zwingt ihn, das ungeliebte Arbeitsumfeld zu verlassen. Was er innerlich nicht wagte, geschieht nun äusserlich: eine erzwungene Befreiung.

Maria wiederum arbeitet viel und pflegt zusätzlich ihre Mutter. Sie fühlt sich eingeengt und überfordert, will aber aus moralischen Gründen niemand anderen mit der Pflege betrauen. Als sie eine Glühbirne auswechselt, fällt sie von der Leiter und bricht sich das Bein – nun bleibt ihr nichts anderes übrig, als die Pflege abzugeben. Auch hier bringt der Unfall die nötige Veränderung, die sie selbst nicht einleiten konnte.

Selbst Versicherungen wissen, dass manche Menschen unfallgefährdeter sind als andere – und das nicht nur bei riskanten Berufen oder Hobbys. Darum fragen sie beim Abschluss einer Unfallversicherung, ob man schon einmal einen Unfall hatte. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Unfälle bei Menschen, die bereits einmal betroffen waren, deutlich höher.
Warum das so ist, interessiert die Versicherungen weniger – sie orientieren sich an Zahlen, nicht an Ursachen. Doch astrologisch betrachtet ist die Erklärung klar: Solche Unfälle geschehen meist während markanter Uranus-Transite, also in Phasen, in denen die Seele nach Freiheit, Veränderung oder Entlastung drängt. Wenn Versicherungen Astrologen anstellen würden, könnten sie wohl so manche Risikoanalyse präziser – und menschlicher – gestalten.

Die Astromedizin versteht Unfälle daher nicht als Zufall, sondern als Symbol für eine innere Dynamik, die im Aussen sichtbar wird.
Wer diese Zusammenhänge erkennt, kann lernen, Befreiungsschritte bewusst zu vollziehen – bevor das Leben sie erzwingt.

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selbsterfüllende Prophezeiung

Die selbsterfüllende Prophezeiung in der Astromedizin

In der Astrologie – und besonders in der Astromedizin – hören wir immer wieder den Vorwurf der sogenannten „selbsterfüllenden Prophezeiung“. Darunter versteht man eine Vorhersage oder Erwartung, die sich letztlich selbst erfüllt, weil Menschen – bewusst oder unbewusst – ihr Verhalten danach ausrichten. Was man also erwartet, wird durch das eigene Denken, Fühlen oder Handeln wahrscheinlicher – ganz gleich, ob die Erwartung positiv oder negativ ist.

Dass dieser Effekt existiert, bestreitet niemand.
Er spielt in vielen Lebensbereichen eine Rolle: in der Medizin, in der Psychologie, im Lernen – und natürlich auch in der Astrologie.
Doch bemerkenswert ist, wie häufig ausgerechnet Astrologen und Astromediziner mit diesem Vorwurf konfrontiert werden, während man ihn in anderen Bereichen kaum thematisiert. Tatsächlich arbeitet auch die moderne Medizin teilweise mit ähnlichen psychologischen Mechanismen – nur nennt man sie dort anders.
Wer beispielsweise tagtäglich Warnungen liest oder Bilder von Krankheit und Tod sieht (z.B. auf Zigarettenschachteln), reagiert körperlich und seelisch darauf. Solche Botschaften können Angst, Stress und innere Anspannung erzeugen – alles Faktoren, die nachweislich das Immunsystem beeinflussen. Das heisst nicht, dass Warnhinweise oder medizinische Aufklärung schlecht wären, aber sie zeigen, wie stark Überzeugungen auf den Körper wirken – im Positiven wie im Negativen. 

Selbst offizielle Empfehlungen ändern sich im Lauf der Zeit immer wieder:
Ein Medikament gilt einmal als hilfreich, dann wieder als riskant; Sonnenlicht wird abwechselnd als gefährlich oder lebenswichtig beschrieben. Das zeigt, wie sehr unsere Wahrnehmung von Gesundheit auch von kollektiven Meinungen abhängt – und wie leicht aus einer „Vorsicht“ eine innere Programmierung werden kann.

Interessante Beobachtungen gibt es auch aus der Medizinanthropologie:
In bestimmten indigenen Gemeinschaften, die lange kaum Kontakt zur westlichen Medizin hatten, überlebten viele Krebspatienten, weil sie die Krankheit nicht als tödlich betrachteten, sondern als vorübergehende Schwäche des Körpers.
Ob man daraus allgemeine Schlüsse ziehen kann, sei dahingestellt – doch es zeigt, wie stark Überzeugungen Heilungsprozesse beeinflussen können.

Astrologisch gesehen erinnert uns das an eine einfache Wahrheit: Bewusstsein wirkt.
Das, was wir glauben, fühlen und erwarten, prägt unsere Haltung – und diese Haltung kann den Verlauf von Krankheit, Heilung oder Unfall entscheidend beeinflussen. Darum ist es auch in der Astromedizin wichtig, achtsam mit Sprache und Deutung umzugehen. Gleichzeitig sollte es auch Astromedizinern erlaubt sein, auf Zusammenhänge aufmerksam zu machen und astromedizinische Aufklärung oder gesundheitliche Hinweise zu geben – so wie es in der Schulmedizin längst üblich ist.


Nicht um Angst zu verbreiten, sondern um Menschen zu sensibilisieren, bewusster mit ihren inneren und äusseren Signalen umzugehen – und Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen.

Wenn dich solche Themen interessieren, findest du im Onlinekurs Astromedizin viele weitere Beispiele und Deutungsansätze, wie seelische und astrologische Faktoren Gesundheit und Krankheit beeinflussen können.

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Mars-Transit

Mars-Transite und ihre Wirkung auf Entzündungen

Wenn wir uns mit Viren anstecken, beginnt im Körper zunächst ein stiller Prozess:
Die Erreger dringen ein und vermehren sich, während wir meist noch nichts davon merken. Erst einige Tage später reagiert das Immunsystem – und genau hier tritt der Transit-Mars in Erscheinung. 

 

Mars verursacht keine Krankheit, sondern zeigt den Moment an, in dem der Körper in den Kampf geht – also den Beginn einer Entzündungsreaktion. Er steht astrologisch für Abwehrkraft, Energie und Entzündungsbereitschaft.
Wenn er im Transit einen empfindlichen Punkt berührt, reagiert der Körper oft schneller – oder heftiger – als sonst.

Bei einer Grippe beispielsweise gelangen zunächst Viren in den Körper, meist über Nase oder Rachen. In den ersten Tagen spüren wir davon noch nichts – können aber bereits andere anstecken.Erst wenn sich die Viren vermehrt haben und das Immunsystem sie erkennt, beginnt die eigentliche Entzündung – also Fieber, Husten oder Schmerzen.

In der Astromedizin steht Merkur für Lunge, Bronchien und Nervenleitungen, aber auch – über sein Zeichen Jungfrau – für das Verdauungssystem. Ich orientiere mich hier bewusst an der klassischen Zuordnung des Merkur zur Jungfrau, wie sie in der alten Astromedizin überliefert ist. Diese Lehre basiert stark auf den ursprünglichen Planetenherrschaften, und gerade in der medizinischen Astrologie möchte ich nicht zu viele Modernisierungen einführen, um die Ursprungslogik dieser alten Systeme zu bewahren. 

 

Darum gelten Mars-Transite nicht nur bei Atemwegsinfekten, sondern ebenso bei Magen-Darm-Grippen. Wenn Mars also über den Radix-Merkur läuft (Konjunktion) oder ihn in Spannung (Quadrat, Opposition, manchmal auch Quinkunx) berührt, zeigt das eine erhöhte Neigung zu entzündlichen Reaktionen in diesen Bereichen. Harmonische Aspekte (Trigon, Sextil) können ebenfalls Entzündungen anzeigen, verlaufen aber meist milder und kürzer.

Dabei entscheidet jedoch nicht der Mars-Transit selbst, welcher Körperbereich betroffen ist, sondern die Geburtsanlagen und der momentane Gesundheitszustand. Der Körper reagiert dort, wo ohnehin eine gewisse Schwachstelle liegt – also da, wo das Terrain bereits vorbereitet ist.

Damit Mars überhaupt „zünden“ kann, müssen die Viren bereits ein paar Tage zuvor eingedrungen sein.
Wer sich also 3–4 Tage vor einem Mars-Transit zu Merkur ansteckt, erlebt den Ausbruch genau dann, wenn Mars aktiv wird – was oft heftiger verläuft als sonst.Darum lohnt es sich, gerade in diesen Tagen bewusst vorsichtig zu sein, Kontakte zu Erkrankten zu meiden und den Körper warm, ruhig und stabil zu halten.

Mars kann also als eine Art Frühwarnsystem für Entzündungen dienen. Und wenn wir dieses Wissen nutzen, spielt es keine Rolle, ob gerade eine pulmonale oder eine Magen-Darm-Grippe umgeht – wir wissen einfach, wann erhöhte Vorsicht gut tut.

Wenn dich solche Themen interessieren, findest du im Onlinekurs Astromedizin weitere Informationen zu den Auswirkungen anderer Planeten im Transit.

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